Wie ich zum Geburtstag stehe.
(Da ich jetzt vor ein paar Tagen Geburtstag hatte, kam mir dieses Thema mal wieder ins Gedächtnis
und ich will es mal niederschreiben, bevor es wieder verdrängt wird.)
Schon wieder Geburtstag oder was?
So hätte ich den Titel ja auch nennen können.
Es trifft auch eigentlich gleich drei meiner größten Probleme mit diesem Tag im Kern.
1) Das man mit einem großen Festtagsaufgebot daran erinnert wird, dass wieder ein Jahr um ist.
2) Den Erwartungsdruck, die Sorge, ja bisweilen fast schon Panik der Verwandten, wenn mir nichts als Wunsch einfällt.
3) Der immer entstehende Zwang, mit Freunden etwas machen zu müssen, nur weil man ein Jahr älter geworden ist.
Meine Traumvorstellung von einem Geburtstag:
Ich sitze irgendwo in einer ganz anderen Stadt, oder sogar Land, habe alle Daten abgestellt und sitze in einem Cafe, oder wenn gerade keins zur Hand ist einem Restaurant.
Zur "Feier des Tages" gibt es dann irgend ein ganz tolles Essen und noch einem schönen großen Pott Kaffee hinterher zur Krönung.
Ich kenne keinen, keiner kennt mich und das war es dann.
Am Nachmittag würde ich je nach Wetterlage eine Runde mit dem Rad drehen und abends dann bis Tief in die Nacht eine Serie schauen oder ein Game Zocken.
Aber egal.
Vertagen wir diese Spinnereien auf die fernere Zukunft und sehen uns die Gegenwart an.
Wie es in echt ist:
Ich muss sagen, dass ich mit meinem familiären Umfeld schon Glück habe.
Meine Eltern tragen es mittlerweile mit Fassung und es gibt in diesem Jahr nicht die zehnte Packung Socken aus Anstand, etwas in der Hand haben zu müssen.
Stattdessen wird eine frisch gemachte Mandarinen-Schmand Torte angschnitten und verteilt.
Ich muss zugeben, dass ich dieses Ritual in Zukunft doch vermissen würde, da ich finde, dass nur meine Mutter diesen Kuchen so toll hin bekommt.
Aber das sagt ja jeder von seinen Eltern oder?
Das Wochenende darauf wird mit einem alten Schulkameraden und dessen Freund ein Abend im Kino mit anschließendem Cocktailgenuss im Stammlokal um die Ecke verlebt.
Für mich bleibt dies zwar ohne Alkohol (Mag ich halt nicht), aber die Stimmung ist dennoch gut und
außer der Länge dieses einen "Abends" ist auch nicht viel anders als bei unseren fast wöchentlichen Treffen bei einem zum Film schauen.
Das vermittelt zumindest mir souveränität und das gute Gefühl, nicht einer gigantösen Erwartungshaltung gerecht werden zu müssen, wo an Ende eine mittelmäßige Enttäuschung blüht.
Mein ganz persönliches Fazit daraus:
Ich trage diese Gedanken ja nicht erst seit gestern mit mir rum und so habe ich inzwischen das Gefühl der subjektiven Wahrnehmung, dass es noch viele andere Menschen da draußen gibt, denen ich dabei aus der Seele spreche, wenn ich sage, dass man um den Geburtstag oder andere Große Feiertage nicht so einen Zinnober machen soll.
Denn von außen betrachtet sieht es manchmal so aus, als wolle jemand aus Anstand nichts sagen, in der Angst, sein Gegenüber oder die Familie zu verletzen.
Bestimmt gibt es genug Leute, die solche Tage mit Freude zelebrieren, nur für mich ist es nun mal nicht so.
Dienstag, 6. März 2018
Donnerstag, 18. Januar 2018
Die wohl besten 10 Spartipps fürs Studium.
Wir Studenten kennen das Problem:
Man hat Wahlweise Bafög, Stipendium oder andere Einkünfte. Oder sogar keine und muss dann vom Konto auf Pump leben?
In Jedem Fall muss man in der Regel mit wenig Geld auskommen.
Daher habe ich mal meine 10 effektivsten Spartipps meiner bisherigen Studentenlaufbahn hier zusammengetragen.
Meine Besten Tipps:
1. Bei Muttern wohnen:
Zugegeben, wenn man weiter weg studiert, sollte man sich eine Wohnung suchen, aber bei Entfernungen unter 1 Std. Fahrzeit hin sollte man zunächst im elterlichen Haus bleiben.
Denn eine Wohnung zu finden ist nicht nur schwer, sondern auch nicht ganz billig.
Und selbst das Wohnheim hätte in meinem Fall 350€ im Monat gekostet.
Wer ausziehen möchte, bitte, den halte ich nicht auf, aber hier rechnen wir minimalistisch.
2. Das Semesterticket nutzen:
Es ist zumindest in NRW so, dass man, wenn man den Semesterbeitrag zahlt, ein kostenloses Ticket für Bus und Bahn bekommt.
Und das ist definitiv günstiger als täglich mit dem Auto zu fahren.
Zugegeben, wenn es regnet oder Winter ist, nehme ich das Auto. (Bin da halt eine Mimi, stehe aber dazu)
Nur Auto würde bei mir rd. 100€ den Monat kosten.
Hier ist auch jedem überlassen, wie er hinkommt.
3. Eigenes Essen mitbringen:
So günstig und Komfortabel das Mensa Essen auch ist, aber selbst 3€ am Tag summieren sich schnell hoch.
Überlegen wir mal: 3€ am Tag macht 15€ die Woche, macht 60€ den Monat, macht 720€ im Jahr.
Gekauft und gekocht kommt man so bei 1,50 oder weniger am Tag raus.
Auch das muss jeder selbst entscheiden
4. Wenn möglich Handy Flat aufgeben:
So schön das Datenvolumen des Handys ist, aber viele Hochschulen bieten Gratis W-lan an.
Die günstigste Flat kostet 10€. Wieder ein Posten zum einsparen.
Auch hier gilt: entscheidet selbst, was wichtiger ist.
5. Jeden Tag Einkaufen:
Hört sich falsch an, aber wer jeden Tag wenig kauft, gibt insgesamt weniger aus, als wenn er auf Vorrat kauft und nebenbei wirft man automatisch weniger weg.
Das sollte man schon deshalb tun, um weniger wegwerfen zu müssen.
Klar kann man Getränke auch seltener holen, aber für Lebensmittel ist es so besser.
6. Einkaufsliste:
Sie schützt vor ungeplanten Spontankäufen.
7. Wasser sparen:
Egal, ob eigene Bude oder Elternhaus, Wasser sparen ist immer gut.
Besonders im Bad geht das gut. Beim Rasieren Wasser in einen Becher füllen und den Rasierer dort zwischendurch auswaschen. Beim Duschen zwischendurch Wasser ausmachen.
8. Die Heizung runter drehen:
Klar soll man nicht Frieren, aber wie in der finnischen Sauna eben auch nicht.
So um 20 Grad ist in der Regel optimal zum Wohnen.
Ist man nicht da, kann man auf 16 Runter drehen, aber nicht ganz aus, weil man dann insgesamt mehr zum aufheizen braucht, als zum Warm halten.
9. Immer nur so viel Geld holen, wie man im Monat bekommt:
Zugegeben, wer so auskommen muss, sollte sich einen festen Betrag zB. 230€ setzen.
Aber alle mit regelmäßigem Einkommen sollten sich am ersten des Monats genau das holen, was sie bekommen und in eine Haushaltskasse tun.
So kommt man nicht in die Verlegenheit, mehr auszugeben, als man bekommt.
Natürlich sollte dann auf Kartenzahlung verzichtet werden.
(Aber das hält an der Kasse doch eh nur jeden auf und stört alle anderen tierisch)
10. Kleingeld in eine undurchsichtige Dose tun
Als Psychologische Sparmethode hilft das ungemein.
Einfach alles Kleingeld, was man bekommt, sofort wegstecken.
Man sollte das Kleingeld unbedingt in eine UNDURCHSICHTIGE Dose tun, damit einerseits die Überraschung über das gesparte größer ist, aber auch, damit man nicht denkt: "Ach da ist genug drin, den Rest versauf ich" oder so.
Man ist erstaunt, wie viel das doch ist.
Wir Studenten kennen das Problem:
Man hat Wahlweise Bafög, Stipendium oder andere Einkünfte. Oder sogar keine und muss dann vom Konto auf Pump leben?
In Jedem Fall muss man in der Regel mit wenig Geld auskommen.
Daher habe ich mal meine 10 effektivsten Spartipps meiner bisherigen Studentenlaufbahn hier zusammengetragen.
Meine Besten Tipps:
1. Bei Muttern wohnen:
Zugegeben, wenn man weiter weg studiert, sollte man sich eine Wohnung suchen, aber bei Entfernungen unter 1 Std. Fahrzeit hin sollte man zunächst im elterlichen Haus bleiben.
Denn eine Wohnung zu finden ist nicht nur schwer, sondern auch nicht ganz billig.
Und selbst das Wohnheim hätte in meinem Fall 350€ im Monat gekostet.
Wer ausziehen möchte, bitte, den halte ich nicht auf, aber hier rechnen wir minimalistisch.
2. Das Semesterticket nutzen:
Es ist zumindest in NRW so, dass man, wenn man den Semesterbeitrag zahlt, ein kostenloses Ticket für Bus und Bahn bekommt.
Und das ist definitiv günstiger als täglich mit dem Auto zu fahren.
Zugegeben, wenn es regnet oder Winter ist, nehme ich das Auto. (Bin da halt eine Mimi, stehe aber dazu)
Nur Auto würde bei mir rd. 100€ den Monat kosten.
Hier ist auch jedem überlassen, wie er hinkommt.
3. Eigenes Essen mitbringen:
So günstig und Komfortabel das Mensa Essen auch ist, aber selbst 3€ am Tag summieren sich schnell hoch.
Überlegen wir mal: 3€ am Tag macht 15€ die Woche, macht 60€ den Monat, macht 720€ im Jahr.
Gekauft und gekocht kommt man so bei 1,50 oder weniger am Tag raus.
Auch das muss jeder selbst entscheiden
4. Wenn möglich Handy Flat aufgeben:
So schön das Datenvolumen des Handys ist, aber viele Hochschulen bieten Gratis W-lan an.
Die günstigste Flat kostet 10€. Wieder ein Posten zum einsparen.
Auch hier gilt: entscheidet selbst, was wichtiger ist.
5. Jeden Tag Einkaufen:
Hört sich falsch an, aber wer jeden Tag wenig kauft, gibt insgesamt weniger aus, als wenn er auf Vorrat kauft und nebenbei wirft man automatisch weniger weg.
Das sollte man schon deshalb tun, um weniger wegwerfen zu müssen.
Klar kann man Getränke auch seltener holen, aber für Lebensmittel ist es so besser.
6. Einkaufsliste:
Sie schützt vor ungeplanten Spontankäufen.
7. Wasser sparen:
Egal, ob eigene Bude oder Elternhaus, Wasser sparen ist immer gut.
Besonders im Bad geht das gut. Beim Rasieren Wasser in einen Becher füllen und den Rasierer dort zwischendurch auswaschen. Beim Duschen zwischendurch Wasser ausmachen.
8. Die Heizung runter drehen:
Klar soll man nicht Frieren, aber wie in der finnischen Sauna eben auch nicht.
So um 20 Grad ist in der Regel optimal zum Wohnen.
Ist man nicht da, kann man auf 16 Runter drehen, aber nicht ganz aus, weil man dann insgesamt mehr zum aufheizen braucht, als zum Warm halten.
9. Immer nur so viel Geld holen, wie man im Monat bekommt:
Zugegeben, wer so auskommen muss, sollte sich einen festen Betrag zB. 230€ setzen.
Aber alle mit regelmäßigem Einkommen sollten sich am ersten des Monats genau das holen, was sie bekommen und in eine Haushaltskasse tun.
So kommt man nicht in die Verlegenheit, mehr auszugeben, als man bekommt.
Natürlich sollte dann auf Kartenzahlung verzichtet werden.
(Aber das hält an der Kasse doch eh nur jeden auf und stört alle anderen tierisch)
10. Kleingeld in eine undurchsichtige Dose tun
Als Psychologische Sparmethode hilft das ungemein.
Einfach alles Kleingeld, was man bekommt, sofort wegstecken.
Man sollte das Kleingeld unbedingt in eine UNDURCHSICHTIGE Dose tun, damit einerseits die Überraschung über das gesparte größer ist, aber auch, damit man nicht denkt: "Ach da ist genug drin, den Rest versauf ich" oder so.
Man ist erstaunt, wie viel das doch ist.
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